NRW-Vierer-Pokal: 2:2 und knappes Aus

Nachdem sich bei Frank Hammes eine Stellung ergeben hatte, wo keiner der beiden Spieler mehr reele Fortschritte erkennen konnte, erfolgte die Remiseinigung. Peter Juziak hatte sich eine gute Angriffsposition erspielt, welcher er mit einer schönen Kombination zum Sieg verwandeln konnte. Ralph Wilczek kam mit einer guten Position aus der Eröffnung und der Gegner suchte sein Gegenspiel mittels eines Opfers und kam letztlich mit einem Mehrbauern ins Endspiel, welches am Ende nicht zu halten war. Traurigerweise wäre die Widerlegung des Opfers leicht möglich gewesen, so dass dann Ralph mit großer Wahrscheinlichkeit die Partie nicht verloren hätte. Der Gegner hatte dies direkt nach der Zugausführung gemerkt und Ralph nach der Partie darauf hingewiesen. Nun spielte nur noch Tilman Schülke, der zunächst eine aktivere Position hatte, jedoch in der Zeitnotphase die Initiative dem jugendlichen Gegner überlassen musste. Am Ende waren dann nur noch Springer und König gegen König übrig und das 2:2 besiegelt. Aufgrund der schlechteren Berliner-Wertung reichte dies aber dann nicht mehr zum Weiterkommen. Schade, denn sowohl im Kampf der ersten Runde, wie auch beim möglichen Gegner des nächsten Tages, konnten wir von der Papierform her auf jeden Fall mithalten. Viel Glück noch an die übrigen Teams. Mal sehen, wann es uns noch einmal gelingen kann, dort mitzuspielen, da das Erreichen der Qualifikation ja in unserem starken Bezirk nicht ganz so leicht ist.

Geschrieben von Frank Hammes