Knappe Abschlussniederlage für Erste

Die Partie von Felix Buchkremer war zum üblichen Ablauf unserer Partien schon rekordverdächtig. Innerhalb von nur einer Stunde wurden die 40 Züge komplett absolviert und war bereits ein Bauerendspiel entstanden. Da keiner der Spieler mehr eine Gewinnchance sah, endete die Partie dann folgerichtig mit einem Remis. Frank Hammes hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Nachdem die Partie sich zunächst in ausgeglichenen Fahrwassern befand, ergaben sich für den Gegner gute Angriffschancen. Mit der richtigen Abwehr wäre der Ausgleich bestehen geblieben.  Er wählte jedoch nicht die richtige Fortsetzung, so dass der Gegner sich entscheidenden Vorteil sichern konnte und die Partie dadurch nicht mehr zu halten war. Friedrich-Karl-Hebeker sah nach eigenen Angaben in seiner Partie keine Verbesserungsmöglichkeiten mehr, so dass er sich mit seinem Gegner auf ein Remis einigte. Martin Zilkens hatte ein Endspiel erreicht, in welchem der Gegner zwar einen Isolani aufzuweisen hatte, der jedoch zum einen ein Freibauer war und sich zum anderen keine Möglichkeiten ergaben, dies zu seinem Vorteil zu verwerten, so dass auch hier eine Remiseinigung erfolgte. Erwin Bilgen hatte zwar einen Mehrbauern, jedoch hatte der Gegner sehr aktives Gegenspiel, so dass Erwin das Remisangebot seines Gegners annahm. Ralph Wilczek hatte im Verlauf der Partie zwar die aktivere Position, jedoch konnte der Gegner durch gezielte Abtäusche die Stellung egalisieren und ebenfalls eine Punkteteilung erreichen. Peter Juziak erreichte eine sehr angenehme Druckstellung und es wirkte so, dass er dies irgendwo zum vollen Punkt verwerten könnte. Dies bestätigte sich letztlich in der Analyse, aber in der Partie selbst konnte er keinen entscheidenden Hebel finden, so dass sich letztlich eine dreimalige Stellungswiederholung ergab. Arne Dörnbrack hatte eine schwierige Verteidigungsarbeit zu leisten, da er in einem Leichtfiguren-Endspiel einen Bauern weniger aufzuweisen hatte. Nachdem er auch seinen passiven Springer wieder ins Spiel bringen konnte, war auch hier das Ergebnis ein Remis. Somit beendeten wir die Saison leider mit einer 3,5:4,5-Niederlage. Unsere Gegner aus Dinslaken konnten nach Kampfende dann den Aufstieg feiern. Dazu herzlichen Glückwunsch. Jetzt ist dann aber für unsere Erste bis zum Start der neuen Saison im September erst einmal eine Verschnaufspause. Spannend wird dazwischen natürlich noch, welche gegnerischen Mannschaften die Gruppenauslosung ergeben wird 

Geschrieben von Frank Hammes